📈 4 Module · Fisher-Formel · Steuerjahr 2026

Kaufkraft- & Zinseszins-Planer 2026

Wie viel Bruttorendite brauchen Sie wirklich, um nach Abgeltungsteuer und Inflation Vermögen aufzubauen? Entlarven Sie Scheingewinne, berechnen Sie Ihre persönliche Inflation und visualisieren Sie Ihr Schatten-Depot.

26,375 % Abgeltungsteuer + Soli
30 % Teilfreistellung ETF
Fisher Exakte Formel

🎯 Der Kaufkraft-Äquator – Break-Even-Analyse

Welche Mindest-Bruttorendite benötigen Sie, um nach Abgeltungsteuer (2026) und Inflation eine Real-Rendite von genau 0 % zu erreichen? Jede Anlage unter diesem Wert ist faktisch ein Kaufkraftverlust.

Fisher-Gleichung (exakt)
rreal = (1 + rnetto) / (1 + i) − 1
📊 Steuer-Parameter
Bitte auswählen
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📈 Inflationsrate
%
Bitte eine Inflationsrate eingeben Durchschnittliche Inflation Deutschland 2015–2024: ca. 2,5 %. Der Sparerpauschbetrag (1.000 €/2.000 €) reduziert die Steuerlast auf die ersten Erträge, wird hier jedoch nicht berücksichtigt, da die Break-Even-Analyse die marginale Rendite bewertet.
Mindest-Bruttorendite für Kaufkrafterhalt
Effektiver Steuersatz
nach Teilfreistellung
Netto-Rendite für Kaufkrafterhalt
= Inflationsrate (Fisher: rreal = 0 %)

💡 Fazit:

⚡ Tax-Inflation-Double-Whammy – Doppelbelastungs-Check

Steuern werden auf den nominalen Gewinn gezahlt – nicht auf den realen. Bei hoher Inflation zahlen Sie Steuern auf „Scheingewinne", die nur die Teuerung ausgleichen. Das kann Ihren Realwert sogar unter den Startwert drücken.

💰 Ihre Anlage
Bitte Kapital eingeben
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Bitte Inflation eingeben
📊 Steuer-Einstellungen
Real-Rendite nach Fisher-Formel
Nominaler Gewinn
Brutto-Rendite × Kapital
Steuer auf Nominalgewinn
inkl. Soli
Netto-Gewinn
nach Steuern
Kaufkraftverlust (Inflation)
auf das Gesamtkapital
Realer Vermögenszuwachs
Exakt nach Fisher-Formel

Rendite-Killer-Wasserfall

💡 Steuer auf Scheingewinne
Steuer auf den Inflationsausgleichs-Anteil
🔍 Effektive Steuerquote (real)
Gesamtsteuer ÷ Realer Gewinn

🧑‍💼 Der Lifestyle-Deflator – Persönliche Inflation

Die offizielle Inflation (VPI) bildet einen Durchschnitt ab. Ihre persönliche Inflation hängt von Ihrem individuellen Lebensstil ab. Wählen Sie Ihr Profil und berechnen Sie Ihre reale Rendite.

💡 Die Profilgewichtungen basieren auf den Warenkorbkategorien des Statistischen Bundesamts und stellen typische Abweichungsmuster dar – keine exakten individuellen Werte.

👤 Wählen Sie Ihr Lifestyle-Profil
📊
Durchschnitt (VPI)
Offizieller Warenkorb des Statistischen Bundesamts
🚗
Pendler / Energieintensiv
Hohe Ausgaben für Kraftstoff, Energie, Kfz-Versicherung
🏙️
Mieter in Großstadt
Hoher Wohnkostenanteil, steigende Mieten, Nebenkosten
✈️
Reisefreudiger Rentner
Hohe Ausgaben für Reisen, Gastronomie, Gesundheit
👨‍👩‍👧‍👦
Familie mit Kindern
Nahrungsmittel, Kleidung, Bildung, Kinderbetreuung
🏡
Eigenheimbesitzer
Keine Miete, aber Instandhaltung, Energie, Grundsteuer
📈 Anlage-Parameter
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Bitte Rendite eingeben
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Bitte VPI eingeben
Offizielle Real-Rendite (VPI)
Mit offizieller Inflationsrate
Persönliche Real-Rendite
Mit Ihrem Lifestyle-Profil
Netto-Rendite (nach Steuern)
Offizielle Inflation (VPI)
Persönliche Inflation
Differenz (persönlich – offiziell)
Abweichung Ihrer Lebenshaltungskosten
Break-Even-Rendite (persönlich)
Mindest-Brutto für Kaufkrafterhalt

💡 Hinweis:

👻 Das Schatten-Depot – Ghost Wealth Visualizer

Sehen Sie, wie Ihr Depot nominal wächst – und wie die reale Kaufkraft dahinter zurückbleibt. Der Bereich dazwischen ist Ihr „verlorenes Potential": Vermögen, das durch Steuern und Inflation verdampft.

💰 Anlage-Parameter
Bitte Startkapital eingeben
J.
Bitte Laufzeit eingeben
%
Bitte Rendite eingeben
%
Bitte Inflation eingeben
Kaufkraft-Verlust über die gesamte Laufzeit
Nominalwert am Ende
Was auf dem Kontoauszug steht
Kaufkraft am Ende
In heutiger Kaufkraft
Verdampftes Vermögen
Nominal − Kaufkraft
Gesamte Einzahlungen
Gesamte Steuern gezahlt

📊 Schatten-Depot-Visualisierung

Nominalwert (nach Steuern)
Kaufkraft (real)
Verdampftes Vermögen
Einzahlungen

📋 Jahresübersicht

Jahr Einzahlungen Nominal (netto) Kaufkraft (real) Verdampft Real-Rendite

⚖️ Alle Berechnungen sind ohne Gewähr und stellen keine Anlageberatung, Steuerberatung oder Rentenberatung dar. Die tatsächliche Wertentwicklung kann erheblich abweichen. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Für eine individuelle Beratung wenden Sie sich an einen zugelassenen Finanzberater oder Steuerberater.

Unsere Rechner werden von unserer juristischen Fachredaktion regelmäßig auf Übereinstimmung mit der aktuellen Rechtsprechung geprüft.📅 Stand: März 2026

Kaufkraft- & Zinseszins-Planer 2026: Der vollständige Ratgeber

Der Kaufkraft- und Zinseszins-Planer ist Ihr umfassendes Werkzeug, um die wahre Wertentwicklung Ihres Vermögens zu verstehen. Während herkömmliche Rechner nur die nominale Rendite zeigen, deckt dieses Tool die versteckte Doppelbelastung durch Steuern und Inflation auf – und berechnet exakt, was Sie wirklich brauchen, um Vermögen aufzubauen. Alle Berechnungen basieren auf der wissenschaftlich fundierten Fisher-Formel und den aktuellen Steuersätzen für 2026.

Die Geldillusion: Warum 5 % Rendite nicht 5 % Rendite sind

Die sogenannte Geldillusion beschreibt ein weit verbreitetes psychologisches Phänomen: Menschen verwechseln nominale Geldbeträge mit realer Kaufkraft. Ein Anleger, der 5 % Bruttorendite auf sein Depot sieht, fühlt sich als Gewinner. Die Realität sieht jedoch anders aus: Nach Abzug der Abgeltungsteuer (25 % + 5,5 % Soli = 26,375 %) bleiben bei einem Aktienfonds mit 30 % Teilfreistellung noch ca. 4,08 % Netto-Rendite. Zieht man nun eine Inflation von 2,5 % ab, verbleibt eine Real-Rendite von nur ca. 1,54 % nach Fisher-Formel. Statt der gefühlten 5 % wächst Ihre tatsächliche Kaufkraft also nur um knapp 1,5 %. Und das ist noch der optimistische Fall mit Teilfreistellung – bei Tagesgeld ohne Teilfreistellung schrumpft die Real-Rendite auf unter 1 %.

💡 Kernaussage: Von 5 % Bruttorendite bleiben nach Steuern und Inflation real nur ca. 1,5 % übrig – weniger als ein Drittel. Ohne Teilfreistellung (z. B. Tagesgeld) sogar unter 1 %.

Die Fisher-Formel: Exakte Berechnung statt Näherung

Viele Finanzrechner verwenden die vereinfachte Formel „Netto-Rendite minus Inflation" zur Berechnung der Real-Rendite. Diese Näherung ignoriert jedoch den multiplikativen Zusammenhang zwischen Rendite und Inflation. Die exakte Fisher-Formel nach dem Ökonomen Irving Fisher lautet:

rreal = (1 + rnetto) / (1 + i) − 1

Dabei ist rnetto die Rendite nach Abzug aller Steuern (Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag, ggf. Kirchensteuer, bereinigt um die Teilfreistellung) und i die persönliche Inflationsrate. Der Unterschied zur einfachen Näherung ist bei niedrigen Werten gering, wächst aber bei höherer Inflation deutlich an. Bei 10 % Netto-Rendite und 8 % Inflation ergibt die Näherung 2 %, die Fisher-Formel aber nur 1,85 % – eine Differenz, die sich über Jahrzehnte durch den Zinseszins-Effekt erheblich aufsummiert.

Die Abgeltungsteuer 2026 im Detail

Für das Steuerjahr 2026 gelten folgende Sätze auf Kapitalerträge:

Kirchensteuer Gesamter Abzug Mit 30 % TF (ETF)
Keine 26,375 % 18,463 % effektiv
8 % (BY, BW) 27,819 % 19,473 % effektiv
9 % (andere BL) 27,995 % 19,597 % effektiv

Der Sparerpauschbetrag von 1.000 € (Singles) bzw. 2.000 € (Verheiratete) stellt Kapitalerträge bis zu dieser Höhe steuerfrei. Dieser Freibetrag sollte optimal auf alle Depots und Konten verteilt werden.

Der Kaufkraft-Äquator: Die Mindestrendite für den Werterhalt

Der Kaufkraft-Äquator beantwortet die zentrale Frage jedes Anlegers: „Wie viel Bruttorendite muss ich mindestens erzielen, damit mein Vermögen nach Steuern und Inflation real nicht schrumpft?" Die Berechnung erfolgt durch Umkehrung der Fisher-Formel:

rbrutto,min = i / (1 − seff)
wobei seff = (1 − Teilfreistellung) × Gesamtsteuersatz
Inflation Tagesgeld (0 % TF) ETF (30 % TF) Immofonds (60 % TF)
2,0 % 2,72 % 2,45 % 2,24 %
2,5 % 3,40 % 3,07 % 2,79 %
3,0 % 4,07 % 3,68 % 3,35 %
4,0 % 5,43 % 4,91 % 4,47 %
5,0 % 6,79 % 6,13 % 5,59 %

Diese Tabelle zeigt: Bei einer Inflation von 3 % und einem gewöhnlichen Tagesgeldkonto benötigen Sie mindestens 4,07 % Bruttorendite – nur um Ihre Kaufkraft zu erhalten. Jede Anlage unterhalb dieses Werts ist de facto ein schleichendes Verlustgeschäft. Die Teilfreistellung bei ETFs senkt die Hürde spürbar.

Der Tax-Inflation-Double-Whammy: Scheingewinne verstehen

Das Kernproblem der Kapitalertragsbesteuerung: Die Abgeltungsteuer wird auf den gesamten nominalen Gewinn erhoben – auch auf den Teil, der lediglich die Inflation ausgleicht. Bei einer Bruttorendite von 5 % und 3 % Inflation beträgt der reale Gewinn nur 2 %, aber Steuern fallen auf die vollen 5 % an. Der auf den Inflationsausgleich entfallende Steueranteil ist die Steuer auf Scheingewinne.

Bei hoher Inflation verschärft sich dieses Problem dramatisch: Liegt die Inflation bei 6 % und die Bruttorendite bei 7 %, beträgt der reale Gewinn nur 1 %. Dennoch zahlen Sie Steuern auf 7 % Nominalrendite. Die Steuer kann dann den gesamten realen Gewinn auffressen und sogar zu einem realen Verlust führen – Ihr Depot wächst nominal, verliert aber an Kaufkraft.

⚠️ Achtung: Bei 6 % Inflation und 7 % Bruttorendite liegt der effektive Realsteuersatz bei über 100 % – Sie zahlen mehr Steuern als Ihren realen Gewinn. Das Finanzamt besteuert Scheingewinne.

Der Lifestyle-Deflator: Ihre persönliche Inflationsrate

Der Verbraucherpreisindex (VPI) des Statistischen Bundesamts basiert auf einem Durchschnittswarenkorb mit rund 650 Gütern und Dienstleistungen. Die Gewichtung spiegelt den durchschnittlichen deutschen Haushalt wider – aber kein individuelles Ausgabenmuster. Die wichtigsten Abweichungen nach Profil:

Das Schatten-Depot: Nominale Illusion vs. reale Kaufkraft

Das Schatten-Depot macht den Unterschied zwischen nominalem Depotstand und realer Kaufkraft über die Zeit sichtbar. Der Effekt ist über lange Zeiträume enorm: Bei einer Anlage von 50.000 € über 30 Jahre mit 7 % Bruttorendite (ETF mit 30 % TF), 26,375 % Abgeltungsteuer und 2,5 % Inflation ergibt sich:

Die Visualisierung im Schatten-Depot zeigt beide Kurven übereinander und färbt den Bereich dazwischen als „verlorenes Potential" ein. Dieser Blick ist ernüchternd, aber unverzichtbar für eine realistische Finanzplanung.

Teilfreistellung bei ETFs: So reduzieren Sie die Steuerlast

Die Teilfreistellung ist ein zentrales Element der Investmentbesteuerung nach dem InvStG. Sie stellt einen festen Anteil der Erträge steuerfrei, um die auf Fondsebene bereits gezahlten Steuern pauschal zu kompensieren:

Fondstyp Teilfreistellung Effektiver Steuersatz Break-Even bei 3 % Inflation
Aktienfonds (≥51 % Aktien) 30 % 18,46 % 3,68 %
Mischfonds (≥25 % Aktien) 15 % 22,42 % 3,87 %
Rentenfonds / Anleihen 0 % 26,38 % 4,07 %
Offene Immobilienfonds 60 % 10,55 % 3,35 %
Ausl. Immobilienfonds 80 % 5,28 % 3,17 %

Strategien gegen den Kaufkraftverlust

Auf Basis der Ergebnisse des Kaufkraft- und Zinseszins-Planers lassen sich folgende Strategien ableiten:

  1. Teilfreistellung nutzen: Aktienfonds und Aktien-ETFs profitieren von der 30 %-Teilfreistellung und senken damit die Break-Even-Rendite erheblich.
  2. Sparerpauschbetrag ausschöpfen: Die ersten 1.000 € (2.000 € bei Ehepaaren) sind steuerfrei. Freistellungsaufträge optimal auf alle Konten und Depots verteilen.
  3. Anlagehorizont verlängern: Über lange Zeiträume arbeitet der Zinseszins-Effekt auch nach Steuern und Inflation für Sie – aber nur, wenn die reale Rendite positiv ist.
  4. Günstigerprüfung prüfen: Bei niedrigem Gesamteinkommen (unter ca. 18.000 € Singles) kann der persönliche Steuersatz unter 25 % liegen. Dann lohnt sich die Günstigerprüfung nach § 32d Abs. 6 EStG.
  5. Persönliche Inflation senken: Bewusstes Ausgabenmanagement in Hochinflations-Kategorien (Energie, Mobilität, Miete) kann Ihre persönliche Inflationsrate reduzieren.

Häufige Fragen zum Kaufkraft- & Zinseszins-Planer

Der Kaufkraft-Äquator zeigt die Mindest-Bruttorendite, die Sie erzielen müssen, damit Ihr Vermögen nach Abgeltungsteuer und Inflation real nicht an Wert verliert. Bei 3 % Inflation und ohne Kirchensteuer liegt diese Schwelle bei ca. 4,07 % für Tagesgeld und ca. 3,68 % für ETFs (mit 30 % Teilfreistellung). Jede Anlage unterhalb dieses Wertes vernichtet still und leise Ihre Kaufkraft. → Siehe auch: Real-Rendite-Simulator
Die Fisher-Formel berechnet die Real-Rendite als r_real = (1 + r_netto) / (1 + i) − 1. Die einfache Näherung (r_netto − i) ignoriert den Zinseszins-Effekt der Inflation. Bei 5 % Netto-Rendite und 3 % Inflation ergibt die Fisher-Formel 1,94 %, die Näherung 2 %. Die Differenz von 0,06 Prozentpunkten klingt gering, summiert sich aber über 30 Jahre durch Zinseszins auf einen merklichen Betrag.
Scheingewinne sind der Teil Ihrer nominalen Kapitalerträge, der lediglich die Inflation ausgleicht, aber keinerlei realen Vermögenszuwachs darstellt. Das Problem: Die Abgeltungsteuer wird auf den gesamten nominalen Gewinn erhoben – einschließlich der Scheingewinne. Bei 6 % Inflation und 7 % Rendite beträgt der reale Gewinn nur 1 %, aber 6 % davon sind Scheingewinne, auf die Sie trotzdem Steuern zahlen. Der Doppelbelastungs-Check visualisiert diesen Effekt.
Die Abgeltungsteuer beträgt 25 % auf Kapitalerträge, plus 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer. Ohne Kirchensteuer ergibt das 26,375 % Gesamtbelastung. Die Kirchensteuer wird als Sonderausgabe berücksichtigt, weshalb die Bemessungsgrundlage reduziert wird: Bei 8 % KiSt (Bayern/BW) beträgt der Gesamtsatz 27,819 %, bei 9 % KiSt (andere Bundesländer) 27,995 %. Der Sparerpauschbetrag stellt 1.000 € (Singles) bzw. 2.000 € (Verheiratete) steuerfrei.
Die Teilfreistellung bei Aktienfonds (30 %) bedeutet, dass nur 70 % Ihrer Erträge besteuert werden. Statt 26,375 % zahlen Sie effektiv nur 18,46 % Steuern. Das senkt die Break-Even-Rendite bei 3 % Inflation von 4,07 % auf 3,68 % – eine Ersparnis von 0,39 Prozentpunkten. Mischfonds (15 % TF) haben einen effektiven Steuersatz von 22,42 %, Immobilienfonds (60 % TF) nur 10,55 %. → ETF-Vorabpauschalen-Rechner
Der VPI bildet den Durchschnitt aller Haushalte ab, gewichtet nach dem statistischen Warenkorb. Wenn Ihre Ausgabenstruktur stark vom Durchschnitt abweicht – z. B. hohe Mietkosten in einer Großstadt, hohe Pendlerkosten oder überdurchschnittliche Gesundheitsausgaben – kann Ihre persönliche Inflation deutlich über oder unter dem VPI liegen. Der Lifestyle-Deflator passt die Inflationsrate an Ihr individuelles Profil an.
Das Schatten-Depot visualisiert zwei Kurven: Den Nominalwert Ihres Depots (nach Steuern, aber ohne Inflationsbereinigung) und den Realwert (die Kaufkraft in heutigen Euro). Der Bereich dazwischen ist das „verdampfte Vermögen" – Kaufkraft, die durch Inflation und die Besteuerung von Scheingewinnen verloren geht. Über 20–30 Jahre kann dieser Bereich 30–50 % des Nominalwerts ausmachen.
Es gibt mehrere Ansätze: Nutzen Sie Anlageformen mit Teilfreistellung (ETFs: 30 %). Schöpfen Sie den Sparerpauschbetrag voll aus. Prüfen Sie die Günstigerprüfung bei niedrigem Einkommen. Und senken Sie Ihre persönliche Inflationsrate durch bewusstes Ausgabenmanagement. Langfristig ist die Wahl einer Anlageklasse mit ausreichend hoher Rendite der wichtigste Faktor. → ETF-Sparplan-Rechner
Der Rechner berechnet die Steuerbelastung auf Basis der Brutto-Erträge abzüglich Teilfreistellung. Die Vorabpauschale ist eine vorgezogene Besteuerung thesaurierender Fonds und ändert die Gesamtsteuerlast über die Laufzeit nicht grundlegend, sondern verschiebt den Zeitpunkt der Besteuerung. Für eine detaillierte Vorabpauschale-Berechnung nutzen Sie unseren spezialisierten ETF-Vorabpauschalen-Rechner.
Absolut. Für die Altersvorsorge ist der Kaufkrafterhalt besonders wichtig, da die Ansparphase oft 20–40 Jahre beträgt. In diesem Zeitraum summieren sich selbst kleine Unterschiede in der Real-Rendite zu enormen Beträgen. Der Schatten-Depot-Visualizer zeigt eindrücklich, wie sich die Kaufkraft über die Jahrzehnte entwickelt. Nutzen Sie auch unseren Rentenlücken-Rechner und den Kaufkraft-Rechner für Renten.